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Checkliste Web-Gestaltung

Einheitlichkeit - Dies ist das wichtigste Grundprinzip für eine gute Website. Egal welches Gestaltungsmerkmal Sie betrachten: wenden Sie es einheitlich, aber nicht mechanisch auf alle Webseiten an, denn es darf nicht zu Langeweile führen; richtig angwandt schafft gerade ein einheitliches Design die ideale Möglichkeit bestimmte Elemente gezielt hervorzuheben!

Keep it simple! - Ein bestimmter Mindestumfang einer kommerziellen Website sollte schon sein, denn die Zeiten sind vorbei, in der eine Web-Visitenkarte reicht. Für größere Firmen oder Organisationen gilt: Auch wenn Ihre interne Organistation noch so kompliziert sein mag, wälzen Sie diese Komplexität nicht auf die Besucher ab. Ein Web-Besucher erwartet eher eine an Inhalten orientiere Strukturierung der Website. Je sparsamer Sie Gestaltungsmerkmale einetzen, desto effektiver wirken sie!

Schriftarten (Fonts) - Überlegen Sie, ob zum Thema der Website eher eine Serifen-Schrift oder eine serifenlose Schriftart passt, und bleiben Sie über die gesamte Site konsequent dabei. Wählen Sie für die gesamte Site einheitliche Schriftgrößen: Für Body-Text je nach Font üblicherweise 9 bis 11pt und machen Sie Überschriften überall gleich groß. Mit maximal drei verschiedene Schriftgrößen sollten Sie auskommen.

Farbschema - Wählen Sie Farben und Farbkombinationen, die zum Thema der Site und Ihrer Corporate Identity passen. Ein rattengraues Design ist ungeeignet für die Website eines Partyservice, und ein Gartencenter tut gut daran, seine Website mit natürlichen Farben zu versehen. Komplementärfarben, wie rot - blau sind problematisch, und natürlich dürfen die gewählten Farben nicht die Lesbarkeit von Text beeinträchtigen.

Visuelle Effekte - Witzige oder originelle Effekte können im Gedächtnis bleiben, sie lenken den Besucher aber auch leicht vom Ziel der Website ab. Meist nerven sie nach einer bestimmten Zeit nur noch, vor allem wenn eine zwangweise Einstiegsseite wiederholt weggeklickt werden muss oder sie wirken wie Witze, die zum zehnten Mal erzählt werden. Vielen Websites merkt man es an, wie stolz die Macher auf ihren coolen Effekt sind, und niemand traut sich ihnen zu sagen, wie peinlich das für Außenstehende wirkt. Hintergrundbilder wirken heute einfach nur noch altbacken, und sollten schon wegen dieser Assoziazion vermieden werden.

Sound - Nur in ganz speziellen Fällen ist Sound sinnvoll. Webseiten-Musik vertreibt Besucher, die während der Arbeitszeit surfen, und sie stört Menschen, die beim Surfen ihre eigene Musik hören wollen oder einen anderen Musikgeschmack haben. Nur wenn man diese unvermeidlichen negativen Effekte bei einem Teil der Besucher in Kauf nehmen kann, und es einen zwingenden inhaltlichen Grund gibt, sollte Sound auf Webseiten eingesetzt werden.

Weniger ist mehr - Sofern Sie nicht Künstler sind oder eine Werbeagentur betreiben, besucht wahrscheinlich auf Dauer niemand Ihre Site nur wegen des coolen Designs. Tragen Sie dem Rechnung, indem Sie den Inhalt nach vorn stellen und auf Schnickschnack verzichten. Der damit einher gehende schnellere Bildaufbau kommt bei den Besuchern gut an.